Home > Artikel > Tests > Getestet: Fujitsu ESPRIMO P1500

Der ideale Bürorechner, der auch zuhause eine gute Figur macht! Sehr gut ausgestattet, ohne zuviel Multimedia-Schnickschnack und vor allem leise! Der Kauftipp zu einem günstigen Preis!

Ausstattung

CPU: Intel(R) Core(TM)2 Quad CPU Q8300, 2.50 Ghz

Grafik: NVIDIA GeForce GT 220, 1024 MB

HDD: 2x Hitachi HDT721010SLA, je 1 TB

RAM: 2x 2 GB DDR2 800 Mhz

OS: Windows 7 Home Premium 64 Bit

Besonderheiten

  • DVI-Ausgang (leider weiterhin nicht die Regel bei Bürorechnern von der Stange)
  • TV-Karte mit DVB-S-, DVB-T- und Analogempfang
  • Windows Media Center

Praxisbericht

Beim Einschalten ertönen zunächst alle Lüfter und man befürchtet einen Fehlkauf. Doch dann kommt der PC zur Ruhe und im normalen Betrieb wird sein Potential kaum ausgeschöpft. Dieser Rechner wird als Server und Arbeitsplatz gleichzeitig eingesetzt. Sogar zwei virtuelle Maschinen, ein Datenbankserver und die Dateifreigabe bringen ihn nicht ins Schwitzen. Die zwei Festplatten eignen sich prima für das automatische Backup der Daten über die Windows-eigene Sicherungsfunktion.

An Windows 7 gewöhnt man sich schnell. Das ganze System reagiert viel schneller als Windows Vista und ist an etlichen Punkten intuitiver zu bedienen. Windows 7 bringt von Haus aus eine sehr gute Hardwareunterstützung mit. So konnte ein betagtes Brother Multifunktionsgerät mit allen Komponenten ohne zusätzlichen Herstellertreiber in Betrieb genommen werden. Die Scananwendung erlaubt auch das mehrseitige Einlesen. Zusammen mit einem (zu installierenden) PDF-Drucker hat man so eine einfache Möglichkeit, komfortabel mehrseitige Dokumente zu archivieren.

Die 64 Bit des Betriebssystems erlauben einen großen Arbeitsspeicher jenseits der drei Gigabyte. Davon genehmigt sich das System selbst ein Gigabyte. Somit bleibt genug für weitere Anwendungen und virtuelle Maschinen übrig. Sollten davon jedoch mehr als zwei laufen, so empfiehlt sich eine Aufstockung des Arbeitsspeichers.

Windows 7 64 Bit bedeutet eine große Umstellung für alle, die von XP wechseln. Alte Anwendungen und vor allem Serverdienste zum Laufen zu bringen, kann mit viel Aufwand und Kompromissen verbunden sein. Aber auch hierfür bieten sich virtuelle Maschinen an, mit denen dieser PC locker umgehen kann.

Einzig negativ fällt das Netzteil auf. Nach einer unbestimmten Zeit fängt es an zu fiepen. Es ist kaum wahrnehmbar, aber unerwähnt sollte es dennoch bei diesem ansonsten leisen Rechner nicht bleiben.

Von Sebastian Schmidt, 6. November 2010, 01:53 Uhr